Da wird der Michel fünfzig und das Grundgesetz hat am gleichen Tag Geburtstag, es wird vierundsechzig. Das ist einfach nur cool.
Denn jetzt kann wählen zwischen dem Michel, dem Grundgesetz oder einfach Gustav Peter Wöhler. Tja, so kann es kommen.
Gustav Peter Wöhler und das Grundgesetz.
Dass die Lauten selten im Recht sind, es dürfte bekannt sein. Auch den Coolen ist es meist zu eigen, dass man sie nicht auf den ersten Blick wahrnimmt. Die machen ihr Ding. Die können auch rüpeln und rebellieren. Besonders wenn sie Respektlosigkeiten riechen. Stur sind sie, manchmal auch klug; aber immer irgendwie eigensinnig. Eins machen sie nie, sie drängen sich nicht auf. Die Lauten sind nicht cool.
Was hat Gustav Peter Wöhler jetzt mit dem Grundgesetz zu tun?
Auf den ersten Blick nichts. Die sind nicht mal ähnlich alt! Auf den zweiten Blick aber umso mehr: Gustav Peter Wöhler ist klein, neigt zur Korpulenz und scheint oft sich selbst nicht zu glauben. Schulterklopfern begegnet er wohl erstmal reserviert.
Dabei ist er genial und großartig, weil er die Menschen genau beobachtet hat und eigentlich nur Freude verbreiten will. Er ist in erster Linie Darsteller. Ab und zu bietet er das ein oder andere Rezept an. Im Grunde ist er aber immer auf der Suche. Er experimentiert – bis er seine Begrenzungen findet.
So gesehen habe ich heute gleich zwei coole Texte gelesen: Das Grundgesetz und ein Interview mit Gustav Peter Wöhler – im Wochend-Magazin meiner Tageszeitung. Ich glaube man nennt so etwas wohl auch eine Home-Story. Mindestens einer dieser Texte ist von strategischen Köpfen klug platziert worden. Das tut der Coolness ihrer Aussage aber keinen Abbruch.
Danke.
rebloggt von Offener Computertreff Blog:
Michel aus Lönneberga wird heute fünfzig.
Es soll ja immer noch Erwachsene geben, die glauben dieser Wirbelwind hätte ADS oder sonst eine Persönlichkeitsstörung, die es zu behandeln gilt. Keine Angst, das war ein ganz normales Kind ...
... der Michel hat nur die Großen beim Wort genommen. Und da können dann schon mal skurrile Dinge bei herauskommen.
Astrid Lindgren ist der Michel begenet und wir sind ihr dankbar, dass sie die Geschichten aufgeschrieben hat.
rebloggt von Alles mit Links.:
Nun, Umberto Eco.
Über sechshundert Seiten und noch Anmerkungen, der Korrektheit halber. Danach kann man sich vorstellen, wie diese gelehrten Menschen damals disputierten (auch, wie der Klappentext zu Stande kam). Die waren genauso doof wie wir heute, nur ausschweifender. Klar, dass da auch immer welche dabei waren, die klug waren, clever, verschlagen, gut und böse; davon handelt ja diese Geschichte: vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.
rebloggt von Alles mit Links.:
Die Geschichte eines Moralisten
Dieser Erich Kästner war so ein Kinderidol. Der hat immer Geschichten erzählt. Geschichten, die geholfen haben. Er hat uns nie was vorgemacht, hat die Kinder ernst genommen und trotzdem getröstet. Wie Kinder beschissen werden, das hat er wohl gewusst. Vielleicht hat er darum auch so genau gespürt, dass man Kindern besser nichts vormacht.
Die Filme sollte man hier mal ignorieren, da wird mir zu viel in Zeitgeist gebadet und mit Bildern gepanscht!







