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Supergute Tage

8. März 2011

oder: Die sonderbare Welt des Christiopher Boone.

Christopher Boone ist fünfzehn Jahre alt und Merkwürdiges ist passiert. Ein Hund ist ermordet worden. Mit einer Mistgabel erstochen. Abgesehen davon, dass Christopher Boone den Hund mochte, findet er auch, das es unordentlich ist, nicht zu wissen, wer das Tier ermordet hat.

Die Erwachsenen wiegeln ab. Sie sind offenbar der Ansicht, das sei nicht so wichtig. Erwachsene hat man zu respektieren, aber Unordnung geht schon mal gar nicht.

Nicht mit Christopher Boone. Er ist Autist und da ist es unmöglich sich mit Überraschungen und Unordentlichkeiten abzufinden. Christopher Boone bekommt ziemliche Probleme, weil sich plötzlich alles für ihn ändert.

Dieses Buch ist absolut spannend, voll von Anteilnahme und ungeheuer klug geschrieben. Es ist niemals schlau, mitleidig oder gar reißerisch. Ich mag es.

Mark Haddon: Supergute Tage oder: Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
Cbt 2006, ISBN 978 3 570 30296 5

In ordentlichen Bibliotheken – immer noch – und über den Buchhandel.

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From → Liebe

4 Kommentare
  1. Ich mag es auch! Voll sympathischer kleiner Details wie z.B. die Kapitelnummerierung 😉
    Kennst du schon ‚Die Karte meiner Träume‘ von Reif Larsen? Das würde dir sicher auch gefallen.

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  2. Seit ich anfing Supergute Tage als Hörspiel zu hören achte ich auf die Autofarben in unserer Straße und habe schon erstaunliches festgestellt, aber noch keine Lebensmuster…da brauche ich wohl noch etwas länger, und vorallem eine Kamera um das zu dokumentieren. Kürzlich gab es etwas ganz seltenes – nämlich eine Staffelung von verschiedene Blauen Autos. Also wirklich sehr viele unterschiedliche Blautöne. Sowas hatte ich noch nie gesehen bisher. Rot, ja Rote Auto treffen sich gern mal auf einem Haufen, oder auch Weiß, obwohl es davon gar nicht mehr soviele geben soll… also das Hörspiel habe ich allerdings nicht zuende gehört, aber ich halte Ausschau nach dem Buch. Das muß ich noch fertig lesen. Sehr sympatisch alles bis jetzt. Und so ein Tick mehr kann ja auch nicht schaden.

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  3. mickzwo permalink

    Hat dies auf Alles mit Links. rebloggt und kommentierte:

    Immer geht es um das Andere.

    Ich würd‘ auch Angst kriegen, wenn ich mich treffen würde. *

    Wenn etwas anderes bei uns anklopft fürchten wir uns. Das ist menschlich. Es wäre besser, darüber nachzudenken. In Ruhe das Fremde zu betrachten wäre hilfreich. Davon fühlen wir uns allerdings oft überfordert. Wir sind Menschen und brauchen Zeit. Wir geraten gern in Panik weil wir glauben, wir haben sie nicht. Dem Leben ist so etwas fremd. Es geht immer weiter.

    * Eva Stumpf in Andi Rogenhagen: Ein Tick anders. Komödie, Deutschland 2010. Mit Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus,Victoria Trauttmansdorff, u.a. 81 Minuten.
    Ein wundervoller Film über das ‚Anders-sein‘, der auch einiges über das Tourette-Syndrom erklärt. Auf Arte genossen.

    Vergleiche dazu auch den Artikel in Wikipedia. (https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Tick_anders)

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