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Akopalüze Nau

19. Juli 2011

Wie soll man das beschreiben? Die Trompeten von Mexiko. Das ist so gut, so genau neben dem Ton gespielt, das tut wirklich weh. Die singende Herrentorte aus Mühlheim (Zitat Schneider) deklamiert dazwischen einen mexikanisch klingenden Text, absolut sinnfrei und doch von jedem verstanden.

Der räsoniert über Gott, das Universum, die Erschaffung der Erde und das Pferd – um nur einige zu nennen. Es werden vereinzelt Berufsbezeichnungen erklärt, Berufsbilder auch holzschnittartig nach gezeichnet.

Dadurch kann der Bildungsschnitt im Publikum durchaus positiv beeinflusst werden. Wer es bis zur Chinesischen Mauer geschafft hat wird durchaus belohnt. Da kann man stellenweise mitsingen.

Egal welcher Text, welches Instrument: die Titel sind so durch kalkuliert und genau, dass es mir die Sprache verschlägt; jeder Versprecher ist sorgsam gesetzt, selbst wenn er mal nicht gewollt ist. Alles sieht zufällig aus.

Kaum etwas wird zu Ende gebracht, und trotzdem fügt sich Eins zum Anderen. So etwas kann nur ein Clown mit dem absoluten Gespür für Musikalität und Timing, dem aber auch nichts heilig ist. Jeder Zacken in jedweder Krone ist gefährdet. Chaos pur. Das hilft schon mal.

Allenfalls zu steigern ist so etwas – möglicherweise – indem man es dem Navigationsgerät zur gleichen Zeit erlaubt Peter sagen zu lassen, wann man die Fahrspur zu wechseln hat. Boah.

Helge Schneider: Akopalüze Nau !!! EMI 50999 518765 2 4

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From → Musik

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