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Mit Haut und Haaren – Arnon Grünberg

18. Juni 2013

Analog-Lesen

Ein Buch voller Verlorener, das ist wohl die beste Bezeichnung für Arnon Grünbergs ‚Mit Haut und Haaren‘. Verloren in der schnelllebigen Zeit des Internets, der Globalisierung – jeder kann jeden immer erreichen, zumindest theoretisch.

Der Jetset, das war einmal, Jetset kann heutzutage jeder sein. Roland Oberstein ist Dozent an einer kleinen Uni in den USA. Eigentlich ist er Wirtschaftswissenschaftler, sein Hobby allerdings ist der Völkermord. Das Amalgam aus beidem ist sein Augenstern – die wirtschaflichen Ausswirkungen eines Völkermords. Seine Forschung geht ihm über alles.

So kommt es auch, dass er bereits geschieden ist. Ex-Frau Sylvie und der gemeinsame Sohn leben in Amsterdam, mit beiden hat er nur sporadisch Kontakt über Handy, SMS oder Chat. Der Sohn ist ihm bereits entfremdet, der spielt lieber an seinem Computer, als dort mit seinem fernen Vater zu reden. Die Ex-Frau trauert ihm immer noch nach und möchte ihn eigentlich gerne zurück, wenn auch…

Ursprünglichen Post anzeigen 415 weitere Wörter

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From → misc.

3 Kommentare
  1. Danke für’s rebloggen.

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