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Superman

5. August 2013

In den Bus gestiegen. Bus war leer. Ganz durchgegangen, bis fast zur hintertsten Sitzreihe. Dort, wo der Lärm herkommt. Hingesetzt und, im Hinsetzen begriffen, einmal kurz aber genau nachgedacht. Wiederum, im Nachdenken noch, den Gedanken umgesetzt.

Also: den linken Fuß an die Lärmquelle gelegt. Gepresst trifft es besser. Ruhe. Einfach weg. Wunderbar. So lass ich mir das gefallen. Bis zum letzten Haus im Dorf gekommen. Immer noch Stille. Da sah ich Superman.

Nein, richtig gelesen: Ich sah Superman. Der saß auf einer Terrasse und blätterte lässig in der Morgenzeitung. Natürlich lässig. War ja Superman. Da sitzt sonst nie jemand. Von Clark Kent weiß man, dass der immer Brille trägt. Schließlich ist der ja inkognito.

Dieser hier trug keine Brille, saß im Schatten, blätterte lässig in der Zeitung. Er hatte auch schon seine Montur angelegt. Stadtfest vorbei, kein Gewitter im Anmarsch und Superman in der Nachbarschaft.

Das alles in Sekunden, mit dem Jobticket und dem ÖPNV. Für mich war der Tag gerettet.

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From → Liebe, misc., Sprache

2 Kommentare
  1. SUPER deine SUPERMAN Geschichte, gefällt mir 🙂
    Liebe Grüße
    Klausbernd

    Gefällt mir

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