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Schwarze Galle

27. August 2013

Klausbernds Kommentar und die Entgegenung des Autors darauf sind ebenfalls lesenswert.

A Readmill of my mind

Der Herbst naht.  Und mit ihm die Jahreszeit, in der die Funktionstüchtigkeiten meines Muskelkorsetts und meiner Sehnen erschlaffen. Meine Blicke sind nicht mehr viril. Sie richten sich nicht mehr nach außen, auf Sonne etwa, oder Licht oder den ganzen Abglanz der körperlichen Reizkultur. Der Abschied vom Sommer doppelt meine Myopie. Sie wird ergänzt durch willentliche Kurzsichtigkeit, durch Reiz – und Triebabwehr und durch das bewußte Verschatten der Lust, sich die Welt durch reges Tun und mutwilliges Locken untertan zu machen. Es naht die Nachtblindheit am hellichten Tag. Es naht die Melancholie.

Man wird nun einwenden wollen, dass hier die bloßen Kräfte der Evolution am Werk seien, dass das Diktat der Gene und der Hormone sein seelenloses Spielchen treibe. Jedoch handelt es sich hier nicht um das Überfließen schwarzer Galle in mein Blut. Insofern verweise ich die Viersäftelehre in das Reich  antiker hippokratischer Fabeln. Ich behaupte, dass die Melancholie als historisch…

Ursprünglichen Post anzeigen 531 weitere Wörter

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6 Kommentare
  1. Ich danke dir ebenfalls fürs rebloggen, ich glaube ich hätte sonst übersehen..
    Schönen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Dina

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  2. Klausbernd permalink

    Danke dir für die Erwähnung meines Kommentars, hnat mich gefreut 🙂
    Ganz liebe Grüße von der hochsommerlichen Küste Norfolks
    Klausbernd

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  3. Vielen lieben Dank dir, lieber Mick, für das Rebloggen. Das weiß ich sehr zu schätzen. Und mehr freut es mich, dass du weiter rege bist in diesem deinem eigenen interessanten Blog.

    Grüße aus Mainz, meiner alten Studentenstadt, wo ich gerade auf BesUch bin bei meinem Sohn, der hier ebenfalls studiert.

    Achim

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    • mickzwo permalink

      Ich komme gerade aus Ostfriesland, wo ich einige bemerkenswerte Entdeckungen machen durfte. Hab eine gute Zeit mit Deinem Sohn und genieße Deine ‚alte‘ Studentenstadt.
      Danke für den netten Kommentar.
      mick

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