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Nun ist sie wieder mein

28. September 2013

Samstags, halb acht.

Es geht alles seinen Gang. Der Bischof, der Bettler und das Treiben eines gewöhnlichen Markttages. Das Wetter ist schön. Heute ist es wie gemalt. Fast schon etwas kitschig. Allmählich platzieren Flugzeuge Streifen in diesem unglaublich blauen Himmel. Das tut jetzt gut.

Wäre sonst auch kaum auszuhalten gewesen, dieser makellose Anblick. Nix los? Immerhin, der goldene Oktober findet hier schon mal im September statt. Die Kirchtürme lassen sich von der Morgensonne ins rechte Licht rücken. Vielleicht läuten sie dann später zum Dank etwas prächtiger als gewöhnlich.

Dem Herbst sei diese kleine kalendarische Entgleisung verziehen. Wir haben in jedem Fall einen schönen Tag im Sack! Das ist alles, was momentan zählt. Jemand kauft Sonnenblumen für den Sonntagstisch. Andere Obst. Man sieht sich, manche treffen sich auf einen Plausch und vergessen darüber die Zeit.

Wie sich so eine Stadt jeden Morgen neu erfindet. Sie erwacht und wirkt, als wäre sie frisch geduscht und hätte gut gefrühstückt. So entlasse ich dann meinen kurzzeitigen Besitz gerne wieder.

Der Tag kann kommen. Wunderbar!

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From → Liebe, misc.

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