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Die Beobachtung der Oberfläche in Erwartung des Fisches

8. Oktober 2014

Das spricht für sich selbst!

form7

Es gibt einen Schnitt in der Wahrnehmung. Hirnforscher sind davon überzeugt, dass spätestens seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts etwas mit der Reaktionsgeschwindigkeit des Gehirns geschehen ist. Alle, die vorher geboren wurden, sind aufgrund ihrer Perzeption in der Lage, das, was seit dem 19. Jahrhundert als Epik in der Literatur Eingang fand, in der entsprechenden Form zu verarbeiten. Diese Fähigkeit setzt voraus, dass das zugrunde liegende Bild des Menschen und der ihn ereilenden oder der von ihm inszenierten Geschehnisse ein langsames, vom Unterbewusstsein gesteuertes Tempo aufweist. Die Beobachtung dieser schleichenden Prozesse ist das eigentliche Medium dieser Epik. Die Erzählweise ist sanft, fühlend, und sie nimmt sich die Zeit, die sie braucht. Für die Generationen, die nach 1980 geboren sind, hat diese Epik etwas Langweiliges, Lebloses an sich. Das Tempo ist zu langsam und die Bobachtung des Unbewussten zu unspektakulär.

Eine literarische Stimme, die schon seit Jahrzehnten wie aus einem…

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