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Einfache Gewitter

29. Dezember 2014

„Wenn einer, der mit Mühe kaum
Gekrochen ist auf einen Baum,
Schon meint, dass er ein Vogel wär,
So irrt sich der.“

(W. Busch, Der fliegende Frosch)

Alles mit Links.

Ich weiß nicht ob die Geschichte mit dem Flügelschlag am Amazonas und dem anschließenden Orkan (irgendwo auf der restlichen Welt) überhaupt der Realität entspricht. Aber als Metapher für diesen Roman haut sie bestimmt hin. Der Klimatologe Adam Kindred hat im Grunde alles und es könnte schön so weitergehen. London ist ein feiner Ort zum Leben.

Doch dann, ein dummer Zufall, eine leichtfertig-falsche Entscheidung und alles ist hin. Plötzlich muss man um sein Leben rennen und sich unsichtbar machen. Alles scheint verloren zu sein. Das Denken und die gesamten Strategien konzentrieren sich erstmal auf einen Gedanken: Nur am Leben bleiben.

Mit der Zeit wird allmählich aus sich weg-ducken so etwas wie Überlebenswille. Mit der Zeit nimmt der Wunsch nach einem Neuanfang mehr und mehr Gestalt an. So entwickelt sich aus einem Zufallsopfer langsam ein wehrhafter Gegner.

Dieses Buch beobachtet, sondiert die Lage, erwähnt die einfachen Gewitter und schildert wie Orkane…

Ursprünglichen Post anzeigen 72 weitere Wörter

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From → misc.

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