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Sei klug und halte dich an Wunder

11. Februar 2015

„Wenn man Angst hat, ist es, als würde man an einem unstillbaren Hunger leiden, sagte er. Ist man dagegen beunruhigt, leistet man der Unruhe Widerstand.“ *

Wo aber kann man auf das Reale treffen? Wie es erkennen? Gibt es viele davon? Muß man da mit gehen? Wenn ja, mit allen? Nur mit einigen? Wie dann die Realität auswählen, die zu einem passt? Oder ist es doch nur eine, die sich manchmal verkleidet? Reicht zuschauen auch schon mal aus?
Fragen eben.. **

Ich stelle mir vor, es trafen sich einmal zwei Realitäten:

– Du bist so..

– Was?

– ..so

– Ich bin ich!

– Ah ja. Und ich?

– Es kann nur eine geben.

– Das glaube ich kaum.

– Aber ja doch!

– Ganz schön eingebildet.

– Real nennt man eine Sache, die keine Illusion ist.

– Das Objektive ist auch nur subjektiv.

[Beide lächelnd ab. Sicher.]

Wie verhalten sie sich zueinander? Existieren sie neben-, unter-, miteinander? Oder sind sie einander gleichgültig oder sogar feindlich gesinnt?

Die Nacht,
In der
Das Fürchten
Wohnt
Hat auch
Die Sterne
Und den
Mond. ***

__________________

* Henning Mankell: Der Chronist der Winde. dtv München 2002. S.9. ISBN 3 423 12964 6
** https://klunkerdesalltags.wordpress.com/2015/02/07/einhorner-sind-auffallig-weit-verbreitet/
Zum Thema Realität siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Realität
*** Mascha Kaléko: Sei klug und halte dich an Wunder. dtv München 2013 Hier 2.Auflage 2014. S.100. ISBN 978 3 423 14256 4

Im Buchhandel und in guten Bibliotheken.

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From → Liebe, Sprache

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