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Untreue

16. Januar 2016

“Man kann nicht gegen sein eigenes Lied anpfeifen.” willi über Stiller.
Es geht also immer darum, Standpunkte zu ermitteln.
Immer setzt man doch Prioritäten. Und wenn man – scheinbar – keine setzt, dann ist das ja auch eine!

Alles mit Links.

Was man Untreue nennt: unser Versuch, einmal aus dem eigenen Gesicht herauszutreten, unsere verzweifelte Hoffnung gegen das Endgültige. (S.496)

Vielleicht ist es pure Ratlosigkeit. Ratlosigkeit gegenüber dem Faktischen.

Marion und der Engel, der immer wieder fragt, was eigentlich er möchte, und Marion, der an der Brüstung lehnt oder an ein Geländer, während vielleicht die Glocken läuten, und hinunterschaut in das nächtliche Wasser:
„Was ich möchte?“
Es ist schon das dritte Mal, daß er es dem Engel erklärt, das Unglaubliche, und immer ist es der Engel, der das gleiche fragt:
„Warum kommst du nicht?“
„Über das Wasser…?“
Marion weiß nicht, was er denken soll, wenn er den Engel sieht, und ob es wirklich ein Engel ist, der so zu ihm redet:
„Warum kommst du nicht?
„Wo, wenn du ein Engel bist, führst du mich hin?“
„Zu dir -.“
Und zum letzten Male:
„Warum kommst du nicht?“
(S.500f)

Oder ist es Gleichgültigkeit…

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  1. [Alles mit links] Untreue – #Literatur

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