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Flieger stören Langschläfer

17. September 2016

„Freie Liebe erfordert freie Geister, sonst funktioniert sie nicht. Doch frei, das sind sie nicht: Gefangen in sich selbst, suchen sie an- und miteinander Halt. Was sie eint, ist ihr Fragen und Drängen, ihre Neugierde und Sehnsucht.

Drei Charktere, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten – Licht und Schatten nahtlos miteinander verbunden: Abel, selbsternannter Nihilist, ergeht sich in selbstzweifel und dreht sich perspektivlos im Kreis. Agnes, spontan und lebenshungrig, leidet an Schizophenie, deren Erschütterungen bis tief in das Beziehungsgeflecht zu spüren sind. Judith, pragmatisch und fokussiert, beobachtet, spiegelt und protokolliert – mit unverstelltem Blick und einem untrüglichen Gespür für die Fragilität der menschlichen Psyche.

Die drei lassen sich treiben und versticken sich ineinander – die Wahrnehungswelten verschwimmen. Judith spürt, dass es so nicht weitergehen kann, dass sie früher oder später eine Entscheidung treffen muss.“ *

Diese Geschichte basiert weites gehend auf ausgedachten Situationen, so die Autorin. Das Thema von Freiheit und Liebe interessiert mich. Darum werde ich diese Geschichte jetzt lesen.

Aufmerksam wurde in auf diesen Roman durch eine Besprechung, die kann man hier lesen kann. Das war ein Zufall. Aber, gibt es das überhaupt? Wenn ja, dann war es ein guter. (Zumindest habe ich eine gute, beeindruckende Besprechung gelesen.)

Sabine Hunziker: Flieger stören Langschläfer. Roman, 2016. Septine-Verlag, Wien. ISBN: 978 3 902711 52 6

* Text in der Klappe des Umschages, ebenda.

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From → Liebe, Sprache

2 Kommentare
  1. Manchmal reicht auch schon ein guter Klappentext. Wenn er etwas anspricht, dass uns wichtig ist, eine Idee anstößt. Manchmal erinnere ich mich später auch nur an die Rezension eines Buches, das ich gelesen habe. Manchmal ist der Kritiker kreativer als der Autor es war, aber so ein Umschlag, so ein Klappentext, haben natürlich auch etwas von einer Geschenkverpackung.

    Gefällt 1 Person

    • mickzwo permalink

      In der Tat, es war ein Geschenk. Ich hatte so einen Gutschein bekommen, von einer Buchhandlung hier am Ort. Mittlerweile habe ich schon etwas gelesen, und bin wirklich beeindruckt! Mal sehen.
      Ich danke Dir für den Kommentar 🙂

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