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Pause –

24. Juni 2017

Vor etwa einem Jahr habe ich diesem Text hier veröffentlicht. Er ist immer noch gültig. Aber jetzt geht es nicht mehr. Ich muss mich tatsächlich neu sortieren (was ich bisher nicht wahr haben wollte). Zu vieles hat sich – auch hier – geändert. Damit komme ich wohl nicht klar. Wie lange das dauert – na, solange wie es eben braucht.

Alles mit Links.

Ein Organismus, der nicht mehr innehalten kann, kommt nirgendwo an.
Er dreht sich nur noch im Kreis.

Müde. Ermüdet ist, glaube ich, das richtige Wort. Ich bin weder ernstlich krank, noch habe ich irgend eine andere Einschränkung. Jedenfalls merke ich nichts aus dieser Richtung. Das ist ja schon mal was. Es einfach an der Zeit ist.

Jeder hat so seinen Takt. Manche habe ich erreicht, andere nicht. Umgekehrt ist das natürlich genauso.

Es ist wie im realen Leben. Und das ist hier. Es ist jetzt Frühling, der Garten ruft oder ich suche die Menschen. Von beidem wohl etwas. Wie virtuell ist habe ich immerhin gelernt. Ein wenig, jedenfalls. Dafür danke ich.

Ich komme oft zu dem Punkt, wo ich neben mir stehe und denke: Was machst Du hier eigentlich? Gute Frage. Um diese Frage kommt man eben nicht herum. Oft sind es ja die Fragen, die weiterführen, selten die Antworten.

Ursprünglichen Post anzeigen 376 weitere Wörter

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13 Kommentare
  1. … beinahe zeitgleich schwächele ich… die Blumenbedienstete wünscht dir Herzenshorizontfreiheit… Danke für deine Beiträge.

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  2. Ja, alles hat seine Geschichte. 🙂

    Wünsch Dir was und bis denne, Claus

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  3. Das sind wohl die Blogrhythmen, die jeder von uns kennt, lieber Mick. Die Fragen, die sich stellen: Wozu überhaupt, für wen überhaupt bloggen wir? Aber ich finde inzwischen, dass das die falschen Fragen sind. Wenn ein Text, eine Bilderreihe etc. nach Veröffentlichung ruft, sollte man diesem Ruf folgen. Diesen Ruf sollten man erhören. Wenn allerdings der Ruf ausbleibt, ist man nicht verpflichtet gegen seine Nichtexistenz anzuschreiben. Ein weiteres „sollen“ ist nicht angebracht, überfordert auf Dauer und öffnet der Frustration Tür und Tor.

    Bis bald in diesem Theater und liebe Grüße

    Achim

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  4. Schade lieber Mick. Ich werde deine Beiträge sehr vermissen und hoffe einfach, daumendrückend, dass du wiederkehrst. Dir alles Gute! Liebe ´Grüße Xeniana

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  5. Lieber Mick, ich verstehe Dich sehr gut. Auch darin, dass es manchmal eine Weile braucht, bis man weiß, in welche Richtung es gehen soll. Oder man sich der Frage gegenüber sieht: Was mache ich hier eigentlich? Ich lese gern bei Dir, habe gern bei Dir gelesen. Nicht immer hat es für einen Kommentar gereicht, weißt ja, wie es ist – manchmal liest man und lässt ein „like“ da, manchmal ein paar Worte, manchmal weder das eine, noch das andere. Dass es sich verändert hat, ist mir auch aufgefallen. Vielleicht findest Du ja, nach reichlich Gartengenuss und real-life-Kontakten wieder zur Blogschreiberei. Ich würde mich freuen. Liebe Grüße, gutes Wochenende und eine inspirierende, angenehme Blog-Auszeit von der Beobachterin.

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  6. „Luft und Licht und Zeit“ locken wieder oder vielleicht immer noch. Ich wünsch dir reichlich davon und auch sonst viel Gutes, Mick!

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  7. Gutes Aufräumen und bis bald. Viele Grüße 🙂

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  8. Ich erinnere mich, und ich war dann verwundert, dass es doch recht bald weiterging. Auf jeden Fall lese ich hier immer gerne wieder mal rein, und das eine oder andere Buch habe ich dann auch gelesen. Insofern hat dieses Blog doch einen Sinn für mich gehabt. Danke für alle schönen Beiträge und viel Glück in der Zukunft, egal was kommt 🙂

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  9. Du musst tun, was du tun musst. Unbedingt. Ich hoffe, du magst wiederkommen, irgendwann.

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  10. Lieber Mick, die Fragen leben, das ist so eine Art weiterzukommen. Nun winke ich dir hinterher und bin hier, wie lang auch immer noch deine Auszeit dauern wird (puh, ein waghalsiges Versprechen, merke ich gerade, aber ich denke du weißt, wie ich es meine) Alles Gute und Schöne wünsche ich dir auf deinem Weg
    herzlichst
    Ulli

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  11. Die Frage stelle ich mich auch oft. Berechtigt. 🙂
    Herzliche Grüße aus Norwegen zum Mittsommer. Hier ist es wunderschön angenehm verglichen mit der stickigne Hitze in Rheinland vor ein paar Tagen …

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  12. *seufz*
    der sommerliche Leserschwund frustriert, die klickorientierte Art mancher Veröffentlichungen nervt, die Blicke in die „zuletzt veröffentlichten Blogs“ befremden, die freiwillige Selbstverpflichtung, es mit dem Lese anders machen zu wollen, scheitert zuweilen, der Spam häuft sich, besuchte Blogs sind plötzlich vertrollt, obwohl das in den besuchten Themenbereichen selten ist, …
    die Liste könnte länger sein, aber besser ist, man ignoriert’s und „tanzt, als würde keiner hinsehen“ – oder macht Pause.

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Trackbacks & Pingbacks

  1. [Alles mit links] Pause – – #Literatur

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