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Personen und Reden vom 4. November 2012

14. November 2017

Bestandsaufnahme.

Alles mit Links.

Menschen hausen in ihren Lebensläufen wie in Häusern.*

Die Klassiker setzten auf die Autonomie der Menschen. Wir haben auch heute nichts Praktischeres, langfristig Durchdringenderes und Vertrauenswürdigeres als dies, das Selbstvertrauen, diese Autonomie. Und sie tritt überall dort in Erscheinung, wo erzählt wird, sei es in den Intimbereichen, sei es in der Öffentlichkeit, sei es in der Literatur.

In gewisser Hinsicht ist selbst der Krieg eine Erzählung. Ich bin überzeugt davon, dass der Krieg, der eine wilde Maschine ist, nichts zähmt, ausser dem eigenen Monolog, der Krieg geht an seiner eigenen Unfähigkeit zugrunde. Das ist eine erzählenswerte Tatsache.**

Thema ist das Urvertrauen. Es ist mir kaum möglich, das komplexe, verwobene und letztlich doch so klare Denken dieses Menschen zu beschreiben. Darum die zwei Zitate vom Anfang und vom Ende einer Rede zum Schiller-Gedächtnispreis 2001, stellvertretend zu diesem Buch.

Dazwischen liegt etwas, das man selbst erfassen kann: Ich verneige mich…

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